DieterMoneHundeWelt

simdibreyer

Das sind wir

Ein kleiner Einblick in unser Leben vor und nach dem SA


Und wenn Deine Welt zerbricht

gehst Du entweder mit ihr unter oder baust sie neu auf.

Und wenn ein jeder Tag, eine jede Stunde, eine jede Minute unvorhersehbar ist

kommst Du entweder damit zurecht oder nicht

Und wenn Deine Hoffnung und Deine Kräfte beginnen zu schwinden und dein Mut nur noch pure, nackte Angst ist, gib nicht auf.

Denn eines ist immer da: Die Liebe.

Und sie gibt Dir Hoffnung und Kraft und Mut.

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Eine Liebesgeschichte

Es war einmal ein Mädchen welches mit Pferden und Kaninchen aufgewachsen ist und diese so sehr liebte. Zu seinem größten Glück fehlte aber noch etwas: Ein Hund! Lange musste es damals bei seinen Eltern kämpfen, damit sein großer Traum von einem eigenen Hund wahr wurde. Als dieser Hund dann endlich nicht nur in das Elternhaus sondern vor allem in das Herz des Mädchens einzog, war das Kind das glücklichste Kind auf der ganzen Welt.

Alles unternahm es nun zusammen mit seinem Hund. Wenn es von der Schule kam, wartete der Hund schon auf es. Gemeinsam erlebten die beiden viele wunderbare Abenteuer miteinander.

Im Alter von 13 Jahren musste der Hund eingeschläfert werden, da er unheilbar an Krebs erkrankt war, die Lunge sich schon mit Wasser gefüllt hatte. Das Mädchen, nun kein Mädchen mehr, sondern eine junge Frau, hielt ihrem Hund während dieser einschlief, den Kopf. Die letzten Blicke welche die beiden miteinander tauschten, wird sie niemals vergessen. Als der Hund dann eingeschlafen war, brach eine Welt für sie zusammen.

Fast gleichzeitig gab es da in einem anderen Ort einen jungen Mann. Sein erster Hund war von der gleichen Rasse wie der der jungen Frau. Sein erstes Pferd hatte den gleichen Namen ihr erstes Pferd. Auch für ihn brach mit dem Tod seines Hundes eine Welt zusammen.

Rückblick: Als es etwa zwölf Jahre jung war, wurde dem Mädchen von einem Schulkameraden der Hof gemacht. Er war ein bisschen verliebt und sagte zu dem Mädchen: „Wenn wir erwachsen sind, dann komme ich dich mit einem roten Ferrari abholen und wir fahren gemeinsam durch die Welt“

Das Mädchen lächelte und antwortete ihm: „ Es tut mir leid, doch ich warte auf den, der mit einem schwarzen Pferd zu mir kommt, diesem werde ich bis ans Ende der Welt folgen.“

Als junge Frau, nach dem Tod ihres Hundes, wurde sie zur Rebellin. Kämpfte gegen alles, vor allem gegen die guten Ratschläge ihrer Eltern. Sehr jung heiratete sie einen Mann, welcher nicht gut zu ihr war, nicht gut zu den Tieren war, nicht gut zu dem eigenen Sohn war. Nach der Trennung welche schrecklich verlief, wollte sie sich ihr Leben nehmen, da sie dachte, zu nichts nütze zu sein, nichts wert zu sein.

Und dann geschah ein Wunder: Ein kleiner Hund aus dem örtlichen Tierheim fand sie und füllte ihr Herz mit Wärme und Liebe. Ein kleiner Hund gab ihr wieder Lebensmut, Hoffnung und Kraft. Und Mut zu einer zweiten Ehe, welche auf tiefer Freundschaft aufgebaut war. Doch als Ehe nicht halten konnte, da Freunde Freunde und Liebende eben Liebende sind.

Während ihrer Ehe hatte die Frau zwei Pferde, welche sie zusammen mit ihrem Mann von einem Kutscher gerettet hatte der die beiden Tiere nicht gut behandelte. Beide Pferde waren sehr ängstlich und daher schwierig im Umgang. Die Frau kam alleine nicht gut mit den Tieren zurecht.

Und da kreuzten sich zum ersten Mal die Wege zweier Menschen, welche sich in ihren Leben, ihrer Liebe so ähnlich waren. Beide waren immer unruhig, immer auf der Suche, beide fühlten dass da etwas fehlt, doch sie wussten nicht was es war, konnten diese Leere nicht füllen.

Der Mann half der Frau den beiden Pferden die Angst zu nehmen. Monatelang arbeiteten sie mit zusammen mit den Pferden. Eine Freundschaft entstand, Vertrauen wuchs.

Die Wege der beiden trennten sich dann wieder, der Mann lebte nach zwei gescheiterten Ehen in einer festen Beziehung, die Frau war in ihrer zweiten Ehe. Keiner der beiden hätte jemals daran gedacht, dass man sich wieder trifft, dass da etwas passieren würde, was beide Leben ändern würde.

Zehn Jahre später ging die Frau mit ihrem Hund einen neuen Waldweg spazieren. Auf einer großen Wiese sah sie wie sich ein Reiter in wunderschönem wildem Galopp ihr näherte. Ein Reiter auf einem schwarzen Pferd.

Als Mann und Pferd auf ihrer Höhe waren, erkannte sie ihn. Und er sie. Er ließ sein Pferd halten, stieg ab. Ihr Hund begrüßte ihn so freudig als ob die beiden sich schon seit Jahren kennen würden. Sein Pferd stupfte sie zärtlich mit der Nase an.

Und dann war es da: Ohne Worte, nur ein einziger Blick.

Und es war um beide geschehen.

Und keiner konnte etwas dagegen tun.

Es war einfach da, ganz plötzlich und ohne Vorwarnung:

Liebe.

Die beiden lebten zusammen mit vielen Tieren welche alle aus Misshandlung und/oder Vernachlässigung stammen auf einem kleinen Gnadenhof im Hunsrück und kämpfen hier für die Rechte von Tieren und Menschen in Not.

Es war ein harter und ein schwerer Kampf der viele Opfer fordert.

Doch gemeinsam und mit Mut und Kraft und Liebe für sich und die Tiere und die Menschen welchen hier geholfen wurde, ging es Schritt für Schritt weiter.

In Liebe.

Denn letztendlich ist doch Liebe das einzige was wir haben, was wir geben können, was wir uns wünschen.

Was sich ein jedes Lebewesen hier auf Erden wünscht und erhalten soll.

Einfach nur

Liebe

Und man war auf diesem kleinen Gnadenhof so beschäftigt mit der Arbeit, mit den Tieren, mit dem Elend und dem Kampf ums kleine Glück und man hielt sich so oft in den Armen und gab sich gegenseitig Kraft und Mut und Hoffnung.

Und man lachte und man weinte.

Gemeinsam.

Man hatte Pläne:

Wollte Programme für Kinder, Jugendliche, Senioren und Behinderte verwirklichen.

Menschen helfen Tieren und Tiere helfen Menschen.

So sollte es sein.

Auf Avalon sollte ein wunderbarer Ort der Begegnungen, der gegenseitigen Liebe, des Respekts und der Hilfe füreinander entstehen.

Um dies zu verwirklichen waren bereits Termine vergeben: Treffen mit dem interessierten Ortsbürgermeister, etc.

Doch dann, am 01.September 2016 wurde plötzlich alles anders.

An diesem Tag kam der Schlaganfall und zerstörte alles was man gekannt hatte, alles was man tat und noch tun wollte, schlug ein in unser kleines Leben wie eine Granate, sprengte alles.

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Ein Jahr lang kämpfte sie allein, pflegte ihren Mann rund um die Uhr, versuchte den Hof, die Tiere halten zu können. Nach einem Jahr brach sie zusammen. Und man entschied sich sehr schwerer Herzen die Tiere des Gnadenhofes in beste Hände zu vermitteln und gemeinsam mit den sechs Hunden in ein behindertengerechtes neues zu Hause in der Nähe von Familien und Freunden zu ziehen.

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Schlaganfall - und plötzlich ist alles anders und nichts wird mehr so sein wie es war


Lebensträume muss man aufgeben

Leben müssen geändert werden

Man konzentriert sich einzig auf das ÜBERLEBEN dieses Schicksalsschlages. Körperlich wie vor allem seelisch.


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Unsere Hoffnung und unser Mut und unsere Kraft schwanken täglich.

Und manchmal glaubt man, dass man selbst kurz davor ist den Verstand zu verlieren. Doch erstaunlicherweise fängt dieser sich immer und immer wieder.

Wenn einmal die guten Tage überwiegen, so werde ich vor Glück und Freude springen und singen und ein großes Fest feiern!